Kurz gesagt verstehen wir unter Flottenmanagement die Verwaltung und Organisation eines Unternehmensfuhrparks. Dazu zählen beispielsweise Pkw, Lieferwagen, Lkw mit oder ohne Anhänger, aber auch Land- und Baumaschinen. Die ordnungsgemäße Verwaltung eines Fuhrparks ist komplex und erfordert Einsatz und Zeit. Immer mehr Fuhrparkmanager nutzen daher GPS-Flottenmanagementsysteme, um ihre Fahrzeuge optimal zu erfassen, zu überwachen und zu sichern. Ohne ein gutes GPS-Managementsystem entgehen dem Fuhrparkmanager oder Vermieter wichtige Informationen. Im Unternehmen dreht sich dann alles um Routineangelegenheiten, die in einem Wochen- oder Jahresplan festgehalten sind, wie beispielsweise die Wartung und die Vorbereitung der Fahrzeuge für die Vermietung, die Planung von Fahrzeugen und Personal, den Versand von Rechnungen und das Inkasso.
Ein GPS-Flottenmanagementsystem ist eine moderne Art des Managements, die noch einen Schritt weiter geht. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Sicherheit und der Logistik sowie die Minimierung von Risiken und Schadenskosten – und das alles mit nur einem Ziel: das Unternehmen wachsen zu lassen und Gewinne zu erzielen! Dabei liefert das GPS-System dem Fuhrparkmanager relevante Daten, die ihm Einblicke verschaffen, mit denen er den Fuhrpark optimal verwalten kann. So lassen sich beispielsweise der genaue Standort der Fahrzeuge und das Fahrverhalten des Fahrers problemlos überwachen sowie der Wartungsstatus eines Fahrzeugs verfolgen.
Bei jedem Verstoß erhält der Fuhrparkverwalter oder Vermieter eine Benachrichtigung über die von ihm/ihr eingerichteten Risikofilter. Dazu gehören beispielsweise Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder der Kilometerbegrenzung, aber auch unangemessenes oder rücksichtsloses Fahrverhalten sowie Anzeichen, die auf eine missbräuchliche Nutzung der Fahrzeuge für illegale Zwecke hindeuten.
Kurz gesagt: GPS und Flottenmanagement gehen für den modernen Fuhrparkmanager Hand in Hand, denn Messen ist Wissen. So kann der Fuhrparkmanager rechtzeitig handeln, anstatt später die Folgen zu erkennen und die Probleme lösen zu müssen!
Für welche Probleme bietet ein GPS-Managementsystem eine Lösung?
Ein guter Fuhrparkmanager kennt die häufigsten Probleme, die die Risiken oder die Schadenskosten im Unternehmen erhöhen. So kann er bereits in einem frühen Stadium entsprechend reagieren.
Die häufigsten Probleme, die in den verschiedenen Branchen auftreten, sind:;
- Verlust & Diebstahl
- Zahlungsausfälle & versäumte Zahlungen
- Beschädigung, zu intensive, unsichere oder grobe Nutzung sowie Missbrauch
- Fehlender optimaler Einsatz von Personal oder Material
- Unstimmigkeiten bei der Routen-, Fahrten- und Kilometerabrechnung
- Lästige Rechtsstreitigkeiten & Vertragsverletzungen
- Hohe Kraftstoffkosten & hohe Kilometerleistung
- Steigende Versicherungsprämien oder Kündigung durch die Versicherung
Eine Wahl oder ein Muss?
Es ist verständlich, dass ein kleines Unternehmen mit begrenzten Risiken und geringen Schadenssummen sich dafür entscheidet, hier nicht zu investieren. Wenn man Kosten und Nutzen gegeneinander abwägt, ist die Entscheidung schnell getroffen! Sollte das Unternehmen in Zukunft wachsen, lohnt es sich auf jeden Fall, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken.
Leider gibt es heutzutage noch immer genügend Unternehmen, die glauben, auf diese moderne Technologie verzichten zu können, obwohl sie für sie eigentlich die ideale Lösung darstellt! Die Überwachung ihres Fuhrparks mittels eines GPS-Flottenmanagementsystems erscheint ihnen zu zeitaufwendig, und/oder sie möchten die Investition in ein solches System so lange wie möglich hinauszögern oder ganz vermeiden. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass sie zu wenig Einblick in die Risiken und Schadenskosten ihres Unternehmens haben. Sie hinken den Entwicklungen hinterher, anstatt sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren! Letztendlich kostet es diese Unternehmen mehr Zeit, Geld und Energie. Viele dieser fleißigen kleinen Unternehmen schaffen es letztendlich nicht, ihr Wachstum der vergangenen Jahre aufrechtzuerhalten. Einige von ihnen verzeichnen unter dem Strich derart hohe Verluste, dass sie beschließen, das Handtuch zu werfen. Schade und völlig unnötig!
Mit der Einführung insbesondere des GPS konnten glücklicherweise viele Vermietungsunternehmen oder Firmen mit eigenem Fuhrpark einen enormen Sprung nach vorne machen und sind dadurch sehr profitabel geworden.
Was hält Sie noch davon ab?
Diese neue Entwicklung erfordert natürlich Engagement sowie gewisse Kenntnisse und Fähigkeiten von Ihnen und Ihren Mitarbeitern. Unser Rat an Unternehmen, die etwas zurückhaltend sind, lautet, zunächst nur einen Teil des Fuhrparks mit Track & Trace auszustatten. Dies gibt dem Fuhrparkmanager und dem Team etwas Zeit, sich mit dem GPS-System vertraut zu machen. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich Unternehmen schnell von unserem System überzeugen lassen, sich damit vertraut machen und dann doch innerhalb kürzester Zeit den Schritt zur Erweiterung vollziehen.
Um es Ihnen einfacher zu machen, haben wir ein sehr benutzerfreundliches Portal entwickelt. Auf unserer Website finden Sie verschiedene Anleitungsvideos in dem schnell und einfach erklärt wird, wie Sie einen bestimmten Vorgang im Portal ausführen können.
Außerdem hören wir immer wieder, dass Unternehmen Angst davor haben, an einen langfristigen Vertrag gebunden zu sein. Für alle, die noch zögern, haben wir daher gute Nachrichten: Rental Tracker bindet seine Kunden nicht durch (langfristige) Verträge, sondern arbeitet mit kundenfreundlichen Abonnements, die monatlich kündbar sind. Easy come, easy go!
In unserem nächsten Blogbeitrag erklären wir Ihnen ausführlich, welche Anforderungen ein GPS-System erfüllen muss und wie Sie das richtige GPS-System für Ihre Branche und Ihre Fahrzeuge finden! Kurz gesagt: Worauf sollten Sie beim Kauf eines solchen Systems achten?